Liebesbrief an den weiblichen Körper

 

Immer wieder und immer wieder…

verliere ich mich im Tun und im Organisieren,

im neu kreieren und im Unterstützen von anderen -

vollkommen zerstreut nach Außen gerichtet,

bis ich falle -

bis ich in eine Benommenheit falle und dann ...

suche ich gierig nach Liebe und Anerkennung im Außen:

Seht mich!

Liebt mich!

Lobt mich…!

 

Aber auch wenn Ihr das alles tun würdet,

ich würde es nicht bemerken,

ich würde es nicht hören,

weil,

ich habe die Verbindung zu meinem eigenen göttlichen Tempel verloren -

zu meinem Körper und zu meinem Atem.

Ich wandle wie ferngesteuert neben mir,

paralysiert und funktioniere

wie ein gut trainierter Hund.

 

Peng!

Mein Körper stoppt mich!

Er ruft mich zurück!

Bis ich wieder wach und präsent bin!

Bis ich wieder bereit bin hinzuschauen, was ich da tue!

Wo ist die Spur, in die ich immer wieder auf's Neue hineintappe ...?

 

Danke!

Danke!

Danke!

Danke, dass Du mich immer wieder und immer wieder daran erinnerst!

Ich liebe Dich so sehr!

 

Ich sinke in eine Hingabe,

dankbar für diesen fein eingestellten göttlichen Seismographen -

meinen Körper - meinen Atem -

so geduldig mit mir, wartet er und liebt mich bedingungslos -

wie Chameli immer sagt:

"... vielleicht der treueste Geliebte, den Du hast!"

JA!

Ich liebe dich!

 

 

[Dieser Text ist von meiner lieben SoulSister Udesha Andrea Kubesch, Spirit of Yoga aus Graz]